Ein toller Tag in der Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen

Wir (die Selbsthilfegruppe MS-Treff Erkrath) sind mit großer Vorfreude und mit zwei Kleinbussen und einigen Privat-PKWs um 12.00 Uhr - bei 28 Grad - in der Zoom Erlebniswelt angekommen. Dieser ist in drei Kontinente aufgeteilt: Alaska, Afrika und Asien. Da wir wussten, dass die Erlebniswelt sehr großzügig und weitläufig angelegt ist, hatten dort wir im Vorfeld zusätzliche Leih-Rollstühle bestellt.

Geschmückt mit vielen Hüten und Kappen als Sonnenschutz und mit vielen Getränken in den Rucksäcken, warteten wir auf unsere Führung durch „Alaska“. Da wir eine große Gruppe von 15 MS-Betroffenen, 10 Begleitpersonen und 1 Hund waren, teilten wir uns auf 2 Zoo-Lotsen auf, die uns unabhängig voneinander „Alaska“ zeigten.

 

Dies ist der Kontinent von Waschbären, Braunbären, Eisbären, Seehunden, Rentieren und Elchen. Wir konnten wunderbar großangelegte Lebensbereiche der Tiere sehen, mit vielen Felsen, Wasser und Wasserfällen. Die Führung ging auch durch angelegte Grotten und einen Wassertunnel unterhalb des Robbenbeckens hindurch, alles gut mit den Rollstühlen zu erreichen. Einer der Eisbären demonstrierte ausgiebig seine ganze Schwimm- und Spaßkunst, was man sehr schön an den Fenstern in den Grotten beobachten konnte. Die Waschbären, die Nachwuchs hatten, durften wir mit Äpfeln und Weintrauben füttern. Wir waren begeistert!

Nach der Führung trafen sich die beiden Gruppen in einem Biergarten wieder und machten eine lange Pause, um dann anschließend gemeinsam den Bereich „Afrika“ zu erkunden.

 

Die Löwen machten Siesta in der Sonne, die Zebras und Gnus hatten sich für den Schatten entschie- den. Die Giraffen liefen ruhig umher und wir konnten Ihren Nachwuchs beobachten – zwei kleine, gerade mal vier Wochen alte Giraffen-Kinder. Auch in diesem Kontinent waren die Gebiete sehr weitläufig angelegt, so dass man manchmal die Tiere richtig suchen musste. In der Mitte von „Afrika“ konnte man mit unterirdisch gezogenen kleinen Booten um eine Affeninsel herum schippern, an den Flusspferden und Flamingos vorbei. Überall waren Bänke zum Pausieren und um die Eindrücke auf sich wirken zu lassen.

 

Um 18.30 endete unser Besuch in der Erlebniswelt und alle waren glücklich, diesen wunderbaren Tag, dank der tatkräftigen Unterstützung unserer Begleitpersonen, miterlebt zu haben.